Auf der anderen Seite der Welt

Neuseeland

21April
2014

Thailand - Von einem Paradies ins nächste

Flüge
Auckland – Melbourne: 4h
Melbourne – Singapur: 8h  ->Flughafenübernachtung
Wir mussten eine ganze Nacht im Eingangsbereich im Starbucks sitzen und konnten nur in Etappen schlafen, da wir unser Gepäck gerne  behalten wollten. Die Liegemöglichkeiten waren jetzt auch nicht wirklich Optimal… und dann ging es irgendwann weiter….
Singapur – Phuket: 2h

Fähre
Phuket – Koh Phi phi
Koh Phi Phi – Koh Lanta

Nach ungelogenen…. viel zu vielen Stunden sind wir dann endlich an unserem Ziel Ort Koh Lanta angekommen. Zusätzlich betrug die Außentemperatur 35 Grad und unter dem gefühlten 50 kg Gepäck und tausend Kleinigkeiten zum Tragen waren wir nur noch zwei Häufchen Elend.

Zufällig haben wir auf unserer Bungalowsuche 2 andere Backpacker kennengelernt, welche ebenfalls auf der Suche danach waren. Nachdem wir so gut wie alle Bungalows in unserer Umgebung abgeklappert haben und jedes einfach ausgebucht war, wurde uns jeweils ein Zimmer für eine Nacht von einer Reageebar angeboten. Da wir sowieso keine andere Wahl hatten, haben wir dann für eine Nacht dort geschlafen. Wir zwei Mädels hatten zum Glück noch einen halbwegs passablen Bungalow bekommen. Die Jungs hatten ein Zimmer, welches ja.. ein Bett hatte und nicht sooo sauber war . Aber hey als Backpacker ist einem das echt egal geworden.
Den ersten Tag verbrachten wir dann mit den zwei Jungs am Strand und abends gönnten wir uns dann das super leckere und vor allem billige Thaiessen. Dazu gab es dann noch einen leckeren Cocktail. So konnte der himmlische Urlaub beginnen.
Am nächsten Tag wurden dann 2 Bungalows im ‚Funky Fish‘  frei. Die Bungalows waren einfach optimal. Klein aber fein und fast direkt am Meer. Im Laufe unseres Aufenthalts haben wir wir mit den Jungs eine Rollertour durch Koh Lanta gemacht. Wir zwei sind das erste Mal Roller gefahren. Es hat so mega Spaß gemacht :D  Es hat auch sofort geklappt. Auf unserer Tour haben wir sämtliche Märkte abgeklappert und haben uns einen Fruchtshake bei einer sehr netten Thailänderin gegönnt. Wir waren dann noch auf der Suche nach einem Wasserfall, den wir aber leider nicht gefunden haben. Zum Trotz haben wir einen wunderschönen Strand gefunden, an dem wir unsere akrobatischen Übungen freien Lauf geben konnten (siehe Fotos) :D Ein sehr gelungener Tag!


Zum gröhnenden Abschluss gönnten wir uns dann noch einen Ritt auf einem 4m hohen Elefanten. Es war unglaublich!! Das werden wir nie vergessen.... wie auch, dass unser blog uns gerade veräppelt und wir keine Fotos mehr hochladen können  Was soll das!!!

Fähre Koh Phi phi Promenade Stammtisch - Koh Lanta happy Somewhere else Frühstück - yummi Unser erster Bungalow Von außen So wunderschön ... Auf zum Elefantenreiten brumm brumm Unser Elefant :D Kopf Wir und der riesen Elefant (Y) ja der Busch ist interessanter Riiiiiesee fluss Elephantselfie yeeah

21April
2014

Unsere letzte Woche in Neuseeland

Die letzten Tage in Neuseeland genossen wir noch an einem schönen Strand in Auckland. Darüber hinaus haben wir die Insel Rangitoto besichtigt. Diese Insel ist ausschließlich durch einen Vulkanausbruch unter der Meeresoberfläche entstanden. Das heißt  diese Insel besteht nur aus Lawagestein.  Da das Lawagestein sich zu einem riesigen Berg aufgebaut hat, konnte man von dort oben über die ganze Insellandschaft rund um Auckland blicken. Es war ein wirklich schöner Ausblick.
An einem Abend haben wir uns dann auch nochmal mit einem der angehenden Anwälte, die wir in unserer aller ersten Woche kennen gelernt haben, getroffen. -> Pizza essen am Beach

Zwischendurch haben wir mit Dermot wichtige Fernsehsendungen wie the Australian Bachelor geschaut und mit ganzem Herzen mitgefiebert, wer denn nun das Rennen macht.

Als Abschiedsgeschenk für Dermot bereiteten wir am letzten Abend ein kleines Dinner für uns drei vor. Wir machten den Garnelensalat, den wir von Dermot an unserem ersten Tag bekommen hatten! Der war auch einfach so sensationell, dass man den nochmal essen musste :D Dazu gab es noch ein HALBWEGS in Richtung deutsch gehendes Brot als Beilage. ( Das heißt, man konnte es nicht mit einem Finger bis zum Boden  drücken, wie den Rest von den Broten in Neuseeland! )
Zum Nachtisch machten wir ein leckeres Fitnessdesert mit Himbeeren, Joghurt, Müslicrunchies, TimTam-Brösel und Keksen.  Seeeehr sehr lecker !!
Dazu gab natürlich noch einen leckeren Wein. Zur Feier des Tages hat sogar Dermot mitgetrunken, obwohl er sich zum neuen Jahr vorgenommen hat, Erstmal nichts mehr zu trinken. Aber alles geheim also PSCHT! ;-) Nach dem leckeren Essen haben wir dann sozusagen einen eigenen PubCrawl begonnen. Dermot hat uns mit in mehrere Bars genommen. Es war ein richtig lustiger Abend und somit auch ein perfekter Abschluss! Am nächsten Tag ging es dann (etwas müde) morgens zum Flughafen. Der Abschied von Dermot war sehr traurig. Haben ihn sehr in unsere Herzen geschlossen! Fast schon ein neues Famillienmitglied!

Nunja, dann ging unsere Flugorgie los :D

Spinat mit Garnelen :D Feiern gehen in Auckland Rangitoto Überall Lawagestein Lawagestein Die Aussicht ... Dinner for three Avocado Garnelen Salat Fitnessdesert Ab nach Thailand!

30Januar
2014

Waipu

Am nächsten Tag haben wir uns dann auf unsere letzte Etappe mit Fred aufgemacht. Es sollte ganz hoch in den Norden gehen. Erster Stopp: Waipu. Ein Campingplatz direkt am Meer fü 10§ pro Nacht. Wir haben echt einen schönen Platz ergattert und dort auch erstmal 13 Stunden am Stück in unserem Fred geschlafen. Als wir uns dann am nächsten Tag aus unserem Fred gequält haben, hat uns der wundervolle Sonnenschein so motiviert, dass wir erstmal in den Wellen getobt haben. Nachdem wir mehrfach ausgezogen und durchgesprudelt wurden, wurden wir auch noch zu unfreiwilligen Models umfunktioniert. Nachdem wir aus dem Wasser kamen, kam ein Mädchen auf uns zu, um uns darauf hinzuweisen, dass wir von einem älteren Mann die ganze Zeit fotografiert wurden, wie sie auch. 10 Minuten später sahen wir sie dann mit einer Kamera wegrennen und ein älterer Mann ihr hinterher hächelnd. Später erfuhren wir dann, dass sie die Kamera an der Rezeption abgegeben hat, die Bilder gecheckt wurden und die Polizei gerufen wurde - Schwein! Glücklicherweise waren alle Bilder verwackelt und es war nichts zu erkennen.
Unsere Idylle wurde durch mehrfache Handysignale bis hin zu Explosionen ein wenig gestört - Fred war sehr begehrt! So konnten wir einfach nicht mehr genießen und mussten am nächsten Tag zurück nach Auckland um Besichtigungen zuzulassen. Es waren auch direkt 5 angesetzt.
Als Erstes, zwei deutsche Mädels, die Wert darauf legten, ein Auto von Deutschen abzukaufen - gut das wir deutsch sind! Die beiden, natürlich genauso wenig Ahnung von Autos wie wir, wollten eigentlich noch den Motor checken lassen, aber als wir dann unser hervorrgaendes Verkauftalent preis gaben, war es um sie geschehen. Wir sind nie liegen geblieben, konnten einen Gaskocher, drei Gasflaschen, zahlreiche Tupperboxen , Reis, Geschirr, Mückenspray, Nagellackentferner, Winterdecke, Luftmatratze, Fahrradpumpe, Sonnenautoschutz, Dosenöffner und soo viel wunderbare Liebe von Fred noch dazu bieten. Nach der Probefahrt, bei welcher WIR gefahren sind, weil die zwei kleine Schisser waren, waren sie sich sicher: DAS ist es! Erinnert uns ja irgendwie an die zwei Mädels von vor 4 Monaten in Christchurch... Dann ging alles ganz schnell und wir waren um 2300$ reicher und sicher: Das ist unsere Berufung - aus 1600$, die wir bezahlten, wurden 2300$, die wir bekamen! SCHNAPP! Genau das wollte uns niemand glauben - ABER wir haben es allen gezeigt! Da wir damit dann wirklich zufrieden waren, mussten wir leider allen anderen 100 Interessenten absagen. Leider waren wir nun plötzlich obdachlos, nicht nur wir, sondern unsere hunderten von Taschen, Backpacks und Kissen auch! Zufälligerweise haben wir die zwei Jungs vom Pub Crawl noch vor ihrem Weiterflug wiedergetroffen und wurden erstmal ausgelacht, wie wir da mit unserem ganzen Zeug hilflos und zugepackt in der Sonne auf der Parkbank saßen. Zum dritten Abschied gabs dann noch ne Runde Frappuccino vom Starbucks.
Und dann saßen wir da...nach 5h gerettet von unserem allseits bekannten, vergötterten Dermot, der uns dort von der Straße runterholte, gequält von Kopfschmerzen, Hunger und Sorgen, wo wir die Nacht verbringen können, und uns schon wieder im Paradies mitten in Auckland City unterbrachte. Zur Feier des Tages machten wir uns dann geile Spinatwraps und breiteten uns so richtig in der Wohnung aus, die wir dann ganz für uns allein hatten.

In diesem Traum dürfen wir jetzt unsere letzte Woche verbringen. Wir werden noch ein paar kleinere Ausflüge an Strände und auf Inseln machen, unsere Kochkünste verbesern, ein wenig Geld ausgeben und jeden Tag nochmal in vollen Zügen genießen, bevor es dann am 6.2 ab nach Thailand geht! Freuen uns schon auf euch, aber der Abschied wird uns auch sehr schwer fallen.

 tolle Schlafplatz in unserem Fred gammeln unser letztes gemeinsames Foto :( gigantische Wraps!  Leeeeeckeeer!!!



 

30Januar
2014

Auckland

Danach machten wir uns frisch geduscht und geschniegelt auf nach Auckland, 2 Freunde, mit denen wir auch schon Silvester verbracht haben, wiedertreffen. Es wurde ein seehr gelungener Abend. Wir machten bei einem Pub Crawl mit. Das bedeutet, man zahlt 10 $ und dafür bekommt man ein Bändchen, zieht mit ganz vielen Leuten an dem Abend durch vier verschiedene Bars und in jeder Bar bekommt man einen Shot umsonst. Da wir uns alle seit längerem nicht gesehen haben, gab es viel zu belabern und die Stimmung war sowieso gut. Schaut euch die Fotos an, das sagt alles! Am nächsten Tag schafften wir dann auch nicht mehr als im Park zu liegen und ins Kino zu gehen. Wobei am Abend musste das Finale von den Australian Open noch geschaut werden!
Um zu den wichtigen Sachen zurück zu kommen: Wir haben genau 3 wunderbare Flyer von Fred im Sale für 2500$ in den Hostels verteilt.

 Pub Crawl :)) Coolis! jippieh Grins  Flyer mit Schreibfehler :p


30Januar
2014

Auckland - Whitford

Da Dermot - der Mann, der uns damals in Auckland vom Flughafen abgeholt hat und uns so wundervoll aufgenommen hat - mitbekommen hat, dass wir uns in der Nähe befinden, wurden wir dann auch direkt zum Abendessen eingeladen- gab ja viel zu berichten! Dann durften wir die Nacht auch noch bei ihnen verbringen, in einem unglaublich luxuriösen Wohnmobil, das zum Transport für Pferde und Reiter für Wettkämpfe verwendet wird. Wir schwebten im 7. Himmel! Ein unglaublich großes bequemes Bett, voll geschlagene Bäuche, Ferneher, DvD Player, Platz ahhh unfassbar.

Aber es wurde noch besser: am nächsten Tag machten wir uns auf den Weg zur Wwoofingfamilie im Städtchen neben an. Es erwartete uns ein riesen Tor, dass sich nach unserem Klingeln automatisch öffnete. Dann fuhren wir einen schmalen Kiesweg entlang, der umrahmt von Lichtsäulen und Bäumen war. Dieser führte uns anschließend zu einem kleinen Schlösschen, vor dem wir sprachlos unser Auto abstellten. An der Tür wurden wir von Allanah und Olivia empfangen. Allanah, eine Mutter von 4 Kindern, eine unglaublich nette und souveräne Frau und Olivia die älteste Tochter, 8 Jahre alt, gefolgt von ihren drei Brüdern, Johnny 6 Jahre alt, Jet 2 Jahre alt und Cooper 6 Monate alt. Wir wurden durch das Haus geführt und kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Überall Fenster und einen direkten Blick aufs Meer. Das Haus war viereckig aufgebaut und in der Mitte befand sich ein kleiner quadratischer Hof, indem das Schlappohrkanninchen Rufus wohnte. Johnny war so lieb, uns sein Zimmer zu überlassen, sodass er zu seinem Bruder Jet gezogen ist. Wir haben diese Familie sofort ins Herz geschlossen. Bei den abendlichen super leckeren Dinnern, die wir nachdem alle Kinder im Bett waren mit den Eltern zu uns nahmen - wie Lammbourger mit Schafskäse - Japanisches Green Curry - Wassermelone mit Basilikumfeta, Sonnenbumenkerne und Balsamicoessig - Thailändisches Rotes Curry - berichteten die beiden von ihren eigenen Reisen im Jugendalter, die sie auch schon zusammen gemacht haben. Gegen diese Unterkunft und das Essen mussten wir morgens natürlich auch wieder ran und arbeiten. Mira hat jeden Tag 5 Stunden Fenster geputzt, also insgesamt 20 Stunden und dann waren auch erst die Fenter der unteren Etage blitze blank. Anna durfte das ganze Haus von Spinnen befreien, saugen, putzen, Holz polieren, Bäder putzen.... Hausarbeit eben. Am zweiten Abend durften wir dann auch auf die 4 kleinen Racker aufpassen, sodass die Eltern ihre Geschwister besuchen konnten. Nach 15 Minuten ist dann auch schon der Erste aufgewacht - der 2 jährige Jet, der sooo geschluchzt hat - HILFE! Diesen haben wir dann zu seinem großen Bruder Johnny ins Bett gelegt. Natürlich haben die beiden sich noch schön amüsiert. Irgendwann war dann auch wieder Ruhe. Aber nach weiteren 15 Minuten ist dann der kleine Cooper aufgewacht, der seine Milch wollte. Abgefüttert und wieder ins Bettchen gelegt kam es dann zu keinen Skandalen mehr - die Supernannys haben die Mission erfolgreich erfüllt! Und dann hatte die Anna auch endlich zum ersten mal in ihrem Leben ein Baby auf dem Arm, dieser Anblick war einfach zu schön! Wir haben die Tage dort wirklich genossen, denn wir wurden dann auch noch mit zu ihrer Schwester genommen, die einen niegelnagel neuen Pool hatte und dazu noch einen Whirlpool. Das ließen wir uns natürlich nicht zweimal sagen und genoßen den Tag in vollen Zügen! Außerdem hat uns Nicolas, der Vater der großen Bande, geholfen unser Auto auf Trade Me online zu stellen - ohja der Autoverkauf geht los!Leider konnten wir nur 5 Tage mit dieser Familie genießen, da sie zu einem kleinen Familienausflug aufgebrochen sind. Wir durften dann noch den Tag alleine in ihrer Villa verbringen, haben den letzten Putzschliff gemacht und die Sonne mit Kaffee, Keksen und wunderbarem Ausblick genossen.
 Pferdewohnmobil! :)  Der unbeschreibliche Weg zur Villa Von außen von außen hereinspaziert Wohnzimmer Ausblick Badezimmer Die Familie Steel Baby Cooper yummi Paaause Abschiedslunch Der Pool Genießen!
30Januar
2014

Hot Water Beach

Nach Tausenden von Überlegungen, wo wir unsere Nacht verbringen können, da wild Campen auf der Halbinsel strengstens verboten ist und es keine günstigen Campingplätze gibt, haben wir uns dann endlich dazu durchgerungen auf einen Holidaycampingplatz zu gehen;  mit heißen Duschen, Küche, Aufenthaltsraum, Strom, fließendem Wasser und vielen Menschen! :) Natürlich konnten wir auch direkt Kontakte knüpfen; ein Junge aus Deutschland - er LÄUFT durch ganz Neuseeland! - dann ein Pärchen aus Deutschland, das sogar an unserem Fred interessiert war und drei Jungs aus Deutschland. An diesem Abend machten wir noch mit einer Maorifamilie Bekanntschaft, die es ganz schön in sich hatte. Der Abend war wirklich ganz lustig, aber auch ein wenig erschreckend, was die Familienverhältnisse betrifft.
Am nächsten Morgen sind wir mit den Jungs bei Ebbe zum Hot Water Beach gegangen. Wir trafen sehr viele andere Menschen - eine pure Touristenattraktion. An einer bestimmten Fläche kann man sich ein Loch buddeln und in diesem sammelt sich dann heißes Wasser, weil sich unter dem Boden eine heiße Quelle befindet. Man musste das Wasser mit Meerwasser mischen, weil man sich sonst verbrüht, unglaublich! Manche haben ihre Eier in diesem Wasser gekocht. Nachdem wir in unserer selbst gebuddelten Badewanne dann Omafinger bekamen, machten wir uns dann auf zur nächsten Attraktion - Cathedral Cove. Nach einem 40-minütigen Walk kamen wir an einem wunderschönen Sandstrand an, umrandet von verschiedenen Höhlen, Bäumen und Wasserfällen. Wir hatten natürlich keine Badesachen oder Handtücher dabei, da wir eigentlich direkt danach zu einer Wwoofingfamilie in der Nähe von Auckland weiterfahren wollten. Dadurch war unsere Stimmung ein bisschen betrübt. Als wir dann am Auto bemerkten, dass wir eine falsche Telefonnummer angerufen haben und die Familie dachte wir wären Dachdecker - wie auch immer das zustande gekommen ist?? - war die Stimmung total am Boden und wir haben uns direkt mal ein dickes fettes frisch gemachtes Fruchtjoghurteis gegönnt. Somit mussten wir auch unsere nächste Nacht im Holidaypark verbringen. Aber das Glück stand auf unserer Seite: Die eigentliche Familie wollte uns auch aufnehmen, aber erst in 4 Tagen. Da zwei der deutschen Jungs auch in Richtung Auckland fahren wollten und nicht wirklich wussten was sie mit ihrer Zeit anfangen sollten, taten wir uns zusammen. Somit überbrückten wir die restlichen Tage äußerst gelungen. An Regentagen gingen wir ins Schwimmbad und spielten Karten im Van von den Jungs - so geräumig ist unser Fred dann auch nicht. Die Sonnentage und -nächte verbrachten wir an einem wunderschönen schwarzen Sandstrand in der Nähe von Auckland.

Weg in den Sonnenuntergang!Hot Water BeachHot Water BeachCathedral CoveCathedral Covewunderschöner StrandWasserfall:))in der Höhle :)Der Baum war soo cool!schöner Ausblick von da obenschwarzer StrandUnser Camp!völlig durchgewuscheltNeuseeland!!!Sonnenuntergang!

30Januar
2014

Coromandel

Nach dem gehobse von Stadt zu Stadt brauchten wir erstmal eine Pause. Diese haben wir uns auf der Coromandel Halbinsel gegönnt. Nach 50 km Durchgeschüttel auf einer schmalen, kurvigen Schotterstraße mit Gegenverkehr an der atemberaubenden Küste entlang, kamen wir dann endlich an einem wunderschönen, abgelegenen Strand an, andem es einen kleinen Campingplatz mit Toiletten und sogar Barbecues gab. Dort machten wir es uns dann gemütlich. Zu Essen gab es sogar ganz delikat Nudeln mit einer Pilzweißweinsoße, mmhhhh....! Dort lernten wir am nächsten Tag zwei Kiwi Jungs und zwei Deutsche Jungs kennen. Beide Verbindungen brachten uns wirkliche Vorteile ein. Da der Campingplatz sehr abgelegen liegt, muss man sein Essen auf Vorrat mitnehmen, sodass wir am zweiten Tag normalerweise nur Kartoffel- und Karotenscheiben vom Grill gegessen hätten. Da die neuseeländischen Jungs jedoch am Abend fischen waren und zwei große Snapper aus dem Meer gezogen hatten und zusätzlich noch Eier übrig hatten, legten wir alles zusammen und brachten ein wirklich leckeres Essen auf den Tisch. Die zwei Deutschen Jungs brachten uns zu noch einer anderen Bekanntmachung. Diese hatten einen Aucklander kennen gelernt, der uns dann ebenfalls auf eine heiße Schoki am Abend eingeladen hat. Dieser war allein ohne seine Familie unterwegs und war deswegen sehr glücklich über unsere Gesellschaft, um somit seine Geschichten unter die Leute zu bringen. Es war sehr unterhaltsam. Wir wurden dann noch zum Lunch für den nächsten Tag eingeladen - Hase mit Karotten, Zwiebeln und Kartoffeln in einer Weißwein Soße - jaaaaa wir haben Hase gegessen - unglaublich!!! Man durfte nicht darüber nachdenken, was da vor einem auf dem Teller liegt, also nach Hase hat es nicht geschmeckt! Die Einladung kam uns sehr gelegen, denn wir vier wollten morgens aufbrechen, um einen 4- stündigen Coasalwalk zu machen. Wir hatten uns am Tag zuvor auch mal am Fischen versucht, sind jedoch klaglich gescheitert! Uns ist ungefähr  5 mal der Angelhacken mit Köder zwischen Steinen im Meer hängen geblieben, sodass die Schnur gerissen ist. Dazwischen, waren wir im Angel herauswerfen echt talentiert, aber irgendwie wollte keiner anbeißen.

Weg zum GlückWeg zum GlückFensterblickeAuf dem WegAuf dem WegAngekommen!Sonnenuntergang!CoastwalkCoastwalkvon oben :)BuchtÜberblickMeerblickMeerblickAngekommen!

30Januar
2014

Whangamata

Auf dem Weg nach Whangamata konnten wir einfach nicht an einem kleinen Straßenfruchtstand vorbei fahren, der Wassermelonen im Angebot hatte, und schlugen zu! In dem schönen kleinen Surferstädtchen Whangamata killten wir dann zu zweit erstmal eine ganze Wassermelone - es war himmlisch, gingen am Strand entlang joggen und genoßen die hohen Wellen :) Eigentlich wollten wir uns mal im Surfen versuchen, aber leider war es so verdammt teuer, sodass wir uns die Idee aus den Köpfen geschlagen haben. In der Nähe dieser Stadt war wieder ein schöner kleiner Campingplatz, zudem eine wunderbare endlose Schotterstraße führte. Die kostenlosen Barbecues haben für diese dann aber entschädigt. Es gab Bratkartoffeln und Zucchini vom Grill, mit Spiegelei, untermalt von einem lieblichen Weißwein aus dem Tetrapack. Da die umliegenden Familien uns nicht integrieren wollten, versuchten wir uns zu zweit an verschiedenen Kartenspielen und genossen den Sonnenuntergang.

Wassermelone!!! Strändchen Free Barbecue unser wunderbares Mahl :)

30Januar
2014

Tauranga

Nachdem wir uns in Rotorua beim Pizza Hutt von 11 - 15 Uhr beim All-You-Can-Eat-Buffet mit Salatvariationen, Pizzen und Nachtisch den Bauch vollgeschlagen haben, saßen wir dann noch den lieben langen Tag im Auto, kamen dann in Tauranga an und suchten nach einem schönen Schlafplatz. Wir fanden einen kleinen gemütlichen Campingplatz, zu dem Hotpools gehörten, sodass wir es uns in diesen noch richtig gut gingen ließen. In der Nacht waren wir mal wieder froh, dass wir unseren Fred hatten! Es gab ein riesen Unwetter mit Blitzen, Donner und extrem viel Regen - ein unglaubliches Schauspiel! Am Morgen wurden wir dann wieder von der wundervollen Sonne geweckt und es gab ein fettes Rühreifrühstück.Unser nächser Stop war Mt.Manganui. Dort grenzt eine schöne Strandpromenade, an welcher wir uns einen Eiskaffee gegönnt haben und verzweifelt nach einer Wwoofingfamilie gesucht haben, da wir endlich mal wieder ein zu Hause brauchten, weil wir uns beide ein bisschen krank gefühlt haben. Dieses Vorhaben ist leider erstmal kläglich gescheitert, weil kein einziger Platz mehr frei war - zu viele Deutsche unterwegs! 
Die Schafplatzsuche war dieses Mal etwas komplizierter. Der Weg zu dem Campingplatz war in der größten Pampa auf einem extrem schottrigen schmalen Weg, der sich endlos gezogen hat. Wir hatten schon Angst, irgenwo im Nirgendwo ganz alleine zu stehen - aber nein! Am Campingplatz angekommen, war dieser so extrem überfüllt, dass wir nicht einmal mehr einen Parkplatz im Innenraum gefunden haben, sondern uns davor zwischen Autos quetschen mussten. So lernten wir dann noch eine Truppe Franzosen kennen, die wir neben uns aufnahmen! :) So wurde der Abend noch ziemlich witzig und wir hatten schon wieder Glück, denn diese reisten am nächsten Tag ab und hatten noch Abdeckungen für unser Auto, Mückenspray, Nagellackentferner und sonstige Kleinigkeiten für uns. Unser Auto entwickelte sich immer mehr zum Überflieger - perfekt ausgestattet! Die nächste Nacht war perfekt. In unserem Auto war es stockdunkel - das waren wir gar nicht mehr gewohnt, sodass wir 12 Stunden am Stück schliefen - unglaublich! Pizza Hutt fressen!!! Hot Pool Campingplatz Strandpromenade Mt. Manganui  sooo überfüllt! unser Schlafplatz :)
10Januar
2014

Nordinsel

 
 
WELLINGTON
In Wellington kamen wir dann um 23 Uhr an - das einzige, was wir wollten, war schlafen - und dann waren da einfach sooo viele Autos und Menschen und drei spurige Straßen - HILFE! Wir hatten null Orientierung und keinen blassen Schimmer, wo wir schlafen können. Nach viel rumgeirre und rumgefrage haben wir dann zufällig 15 Minuten außerhalb einen wunderschönen Parplatz am Meer gefunden, andem man sogar umsonst schlafen durfte - Happy End! Mira ist morgens sogar aufgewacht und hat einen wunderschönen Sonnenaufgang über dem Meer gesehen, wir würden sagen: Luxus pur :D Ansonsten war Wellington nicht wirklich spektakulär. Wir haben uns mit drei Freunden aus unserem alten Jahrgang getroffen - ja ganz Deutschland ist in Neuseeland! - mit welchen wir dann auf den Mount Viktoria gelaufen sind, von dem man über ganz Wellington blicken kann.

Unser Reisestil hat sich jetzt wirklich geändert: Wir schlafen jede einzelne Nacht in unserem Auto und müssen dadurch leider auch immer nach Plätzen suchen, wo wir duschen können, sodass wir eine kleine kriminelle Ader entwickeln MUSSTEN! hehe. Unsere Freunde aus Deutschland haben in einem riesigen Hostel gewohnt, sodass niemand wirklich wusste wer dort wohnt oder nur zu Besuch ist - das mussten wir einfach ausnutzen. Wir spazierten dort selbstverständlich rein, genossen eine heiße Dusche und kochten uns etwas Leckeres - es stürmte und regnete draußen, deswegen ist es da gar nicht so einfach etwas in unserem Minnieauto  zu zaubern - danach spazierten wir einfach wieder raus und keinen hat's gestört - puh!
Frühstück im Auto!

Tongariro Crossing

Irgendwie waren wir froh als wir Wellington dann verlassen haben und unere Reise hinauf in den Norden angetreten haben. Diese vielen Menschen und Straßen waren irgendwie nichts für uns. Auf der Autofahrt ist uns dann auch erstmal bewusst geworden, dass wir nun auf der Nordinsel sind! Man begnegnet viel mehr Autos auf dem Weg und die Landschaft kann einfach nicht mithalten! Außerdem sieht man 100 mal mehr Schafe als Kühe auf dieser Seite Neuseelands. Unser erstes Ziel war Ohakune. Wir haben auch direkt einen schönen Campingplatz gefunden. Nur leider spielte das Wetter, seit wir auf der Nordinsel angekommen sind, sehr verrückt. Es hörte gar nicht mehr auf zu regnen - somit waren wir in unseren sehr kleinen vier Wänden erstmal gefangen. Am morgen sind wir dann direkt im Schlafanzug in ein Kaffee gefahen, haben uns dort aufgewärmt und konnten direkt wieder Kontakte knüpfen. Dort saßen zwei Jungs, die am nächsten Tag ebenfalls den Tongariro Crossing machen wollten. Bei diesem stellt man sein Auto am Startpunkt ab und muss dann für 45$ einen Shuttlebus vom Endpunkt zum Startpunkt nehmen. Dadurch, dass die Jungs und wir ein Auto hatten, konnten wir eins an den Startpunkt und eins an den Endpunkt stellen. Somit hatten wir viel Geld gespart und die 11 stündige Wanderung war zu viert sowieso lustiger. Morgens um halb 6 klingelte dann der Wecker und es ging los.

Wir befanden uns aufeinmal in einer ganz anderen Welt. In dieser Umgebung wurde Herr der Ringe gedreht und es befinden sich noch aktive Vulkane dort. Es fing leicht an. Man musste nur den befestigten Wegen zwischen den Bergen folgen, dann mal über ein paar Steine klettern und geschlagene 1,5 Stunden nur bergauf und tausende von Treppen hochlaufen - unsere Herzen haben ganz schön gepocht, vorallem waren wir beide erkältet - . Nach diesem Aufstieg ging es dann aber erst richtig los. Man kann den Schicksalsberg, 2300m hoch (aus Herr der Ringe), ein ausgeloschener Vulkan, hochklettern. Dafür braucht man ca. 2 Stunden und es ist wirklich kein Klax. Es gibt keine befestigten Wege, nur Vulkangestein und Erde, sodass man 3 Schritte hoch geht und gleichzeitig zwei nach unten rutscht, extremer Kraftaufwand! Wenn man dann eine bestimmte Schwelle überschritten hat, kommt es zur nächsten Etappe. Irgendwann ist einem das andauernde Gerutsche zu viel und man wechselt zur steilen Steinwand und versucht sein Glück mit seinen Kletterkünsten - einfach immer nach oben schauen, bloß nicht nach unten. Vor lauter Adrenalinschüben hat man dann auch die Anstrengung und die Kälte vergessen, die auf so einer Höhe und durch den Wind wirklich nicht zu unterschätzen ist. Zwischendurch musste man dan immer mal brüllen "ROOOCK!!" , da sich die Steine in dem Geröll sehr leicht lösen und dann den Berg runter kullern und Menschen treffen könnten - es war wirklich Abenteuer pur und wir waren froh, die beiden Jungs dabei zu haben. SO wussten wir wenigstens, wo lang. Oben angekommen war es wirklich ein super Gefühl! Man konnte wunderschöne Seen sehen und die unglaubliche Landschaft. Es sah aus wie gemalt! Leider mussten wir aufpassen, nicht weggeweht zu werden, sodass wir unseren Rückzug schnell wieder angingen. Dieser war auch gar nicht so ohne. Beim Hinauflaufen haben wir etliche schon auf ihren Popos den Berg runter rutschen sehen. Da man sich sehr schwer in dem ganzen Geröll am Hang halten kann, hat unser Hosenboden ganz schön gelitten. Wir haben es mit verschiednen Technicken versucht: die Skifahrmethode hat am besten funktioniert :) Unten angekommen gab es erstmal eine riesige Rast! Wir dachten, jetzt haben wir alle Berge geschafft, aber Pustekuchen, es ging weiter rauf und runter, aber nichts im Vergleich zum Schiksalsberg. Wir kamen noch zu einem "roten Krater" , drei Schwefelseen - die einen wunderbaren Duft von faulen Eiern verbreitet haben. Aber die gelbe und grüne Farbe war schon sehr atemberaubend - Außerdem gab es noch den "blue lake" und aktive Vulkane. Einer davon ist  letzte Jahr im November das letzte mal ausgebrochen. Dieser hat, als wir an ihm vorbei liefen, auch ganz schön geraucht, sodass wir unser Tempo ein bisschen angezogen haben.

Nach 11 Stunden Abenteuer und unglaublichen Eindrücken haben wir es dann auch endlich geschafft. Fix und fertig wollten wir nur etwas essen und schnell schlafen. Zuerst mussten beide Autos zur Tankstelle, da die Signale anfingen zu leuchten. Doch wer hätte es gedacht, die einzige Tankstelle weit und breit hatte natürlich zu, sodass uns nichts anderes übrig blieb, als vor der Tankstelle zu parken, zu schlafen und am nächsten Morgen zu tanken und weiter zu fahren. Wir waren soo fertig, dass wir uns nur ein Müsli machten und dann alle mit unseren rot verbrannten Gesichtern und verzottelten Haaren in unser Autobett fielen.
 Der Anfang Gruppenfoto Mitten zwischen Bergen der Schicksalsberg von ganz weit weg kleine Stärkung vorm Aufstieg  das liegt vor uns mitten drin Angsthasen kleine Rast  oben angekommen! jippieh ganz schön windig toller Blick  und wieder runter! verloren im nirgendwo nichts red crater  red crater loch daa waren wir oben :D   stoolz  Schwefeleen blue lake blue lake auf dem weg ohoh das haben wir noch vor uns :o aktive Vulkane

Taupo

Da es an der Tankstelle morgens um 7 schon unruhig wurde, machten wir uns auch direkt auf den Weg und frühstückten in Taupo am See in der Sonne; perfkekter Start. Nach einem kleinen Mittagsschlaf im Park, machten wir einen Walk zu den Huka-Falls und zu heißen Quellen. Wir saßen mit 20 anderen Menschen in einem See in der Sonne, der sich anfühlte wie eine Badewanne - doof, dass wir davor eine Dusche für 5$ genommen haben. Danach ließen wir den Abend an einem wunderschönen, idyllischen Campingplatz - umsonst! - mit einem Picknick in der Sonne ausklingen.
 Huka-Falls Wir :) Heiße Quellen

Rotorua

In Rotorua haben wir einen Ausflug in die Maori Stadt gemacht. Dort haben wir eine Aufführung der Einheimischen gesehen, die zahlreiche Tänze, Lieder und Musikinstrumente vorstellten. Außerdem bekamen wir eine Führung durch die Stadt, die von zahlreichen Geysiren geprägt ist. Die EInheimischen nutzen die Natur, um zu kochen und sich zu waschen. Ihre Kultur unterscheidet sich wirklich sehr von unserer - es war sehr Interessant so viel darüber zu erfahren.
 Maori Stadt Aufführung HAKA HAKA :P der süße Gitarrenspieler ;) Waaah! Kochstation heiße Quellen heiße Quellen Geysire Kochwasser Mudpool

Übrigens Frohes Neues Jahr an alle, wir hoffen ihr seid alle gut ins Jahr 2014 gerutscht!
 
 
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